Whitepaper: Beschleunigte Qualifizierung additiver Fertigungsprozesse
Wie die Integration von amsight in die Aconity3D-Plattform den Weg zur zertifizierten Serienproduktion im 3D-Metalldruck ebnet
Worum geht es?
Der Sprung von der additiven Prototypenfertigung zur qualifizierten Serienproduktion scheitert häufig an einer entscheidenden Stelle: der Datenbasis. Normen wie ISO 13485 (Medizintechnik) und AS9100 (Luft- und Raumfahrt) verlangen eine durchgängige, revisionssichere Dokumentation – vom Pulver bis zum fertigen Bauteil.
Gleichzeitig fordern OEMs aus Halbleiter-, Luftfahrt- und Medizinindustrie über Qualitätssicherungsvereinbarungen (QSV) strukturierte Prozess- und Qualitätsdaten. Ohne diese Grundlage ist eine Freigabe für die Serienlieferung heute praktisch nicht mehr möglich.
Genau hier setzt die strategische Partnerschaft von Aconity3D und amsight an – geschlossen im März 2025.
Was erfahren Sie im Whitepaper?
Vier Integrationssäulen für industrielle AM-Qualifizierung
Das Whitepaper beschreibt, wie die Integration von amsight in die Aconity3D-Systemlandschaft vier zentrale Herausforderungen der additiven Serienfertigung adressiert:
1. Automatisierte Datenerfassung – Sensordaten werden nach dem Baujob automatisiert importiert und analysiert. Manuelle Dokumentation, bisher ein wesentlicher Zeittreiber und Fehlerquelle, entfällt weitgehend.
2. Datengetriebene Prozessanalyse – Statistische Auswertung von Prozess- und Sensordaten identifiziert Muster, Trends und Abweichungen – die Grundlage für stabile, reproduzierbare Prozesse.
3. Auditfähige Reports auf Knopfdruck – Qualitätsdokumentation wird direkt aus der verknüpften Datenbasis generiert, ohne manuelle Eingriffe.
4. Offene Prozessparameter als Qualifizierungs-Enabler – Aconity3Ds vollständiger Parameterzugang ermöglicht eigenständige Material- und Geometriequalifizierung. amsight erfasst dabei jede Änderung versioniert und vergleichbar.
Weitere Themen im Detail:
- – Digitaler Audit Trail auf Bauteilebene – lückenlose Verknüpfung von Material, Parametern, Maschinenzustand und Qualitätsdaten in revisionssicherer Form
- – ISO-13485-konforme Device History Records (DHR) – systematische Rückverfolgbarkeit mit definierten Zugriffsrechten
- – Prozessvalidierung nach IQ/OQ/PQ – strukturierte Datensätze als Nachweisgrundlage für Zertifizierungen
- – Skalierbarkeit über Maschinen und Standorte hinweg – standardisierte Datenschemata für den Übergang in die Produktionsumgebung
- – Praxisbeispiel Magnesium-LPBF – wie parametrische Offenheit und Traceability neue Materialklassen für die industrielle Fertigung erschließen (u. a. im EU-Projekt BIOMET4D)
Für wen ist dieses Whitepaper relevant?
Dieses Whitepaper richtet sich an Entscheider und Fachverantwortliche in der additiven Fertigung, die den Übergang zur qualifizierten Serienproduktion planen – insbesondere in regulierten Branchen wie Medizintechnik, Luft- und Raumfahrt, Wehrtechnik und Halbleiterindustrie.
Es ist besonders wertvoll für Sie, wenn Sie:
- – Qualifizierungszyklen im LPBF-Prozess verkürzen möchten
- – eine auditfähige Datenbasis für Zertifizierungen nach ISO 13485 oder AS9100 aufbauen
- – OEM-Anforderungen und QSV-Vorgaben strukturiert erfüllen müssen
- – neue Materialien oder Geometrien eigenständig qualifizieren wollen
Das Ergebnis auf einen Blick
Die Kombination aus Aconity3Ds offener Maschinenarchitektur und amsights datengetriebener Prozessanalyse verkürzt die Time-to-Qualification signifikant und schafft einen klar strukturierten Pfad in die industrielle Serienproduktion.
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Erfahren Sie im Detail, wie digitale Traceability, automatisierte Qualitätsdokumentation und offene Prozessparameter zusammenwirken – und wie Sie davon in Ihrem Qualifizierungsprojekt profitieren.
Whitepaper von Aconity3D und amsight · 4 Seiten · PDF